Südafrika: schon wieder "Amazing Grace".
Branden Grace ist derzeit nicht zu stoppen. Der Südafrikaner ließ nach seinem Triumph bei der Joburg Open vor einer Woche am vergangenen Wochenende den Sieg bei der Volvo Golf Champions folgen. Grace setzte sich im Stechen gegen seine beiden hochgehandelten Landsleute Retief Goosen und Ernie Els durch.
Die Finalrunde im südafrikanischen George hätte kaum spannender verlaufen können. Neben Grace, Els und Goosen machte sich in Charl Schwartzel ein weiterer Lokalmatador realistische Hoffnungen auf den Sieg. Doch während Schwartzel mit einem Bogey auf der 17 entscheidend an Boden verlor, notierten die anderen Drei nach 72 gespielten Löchern jeweils 280 Schläge (zwölf unter Par).
Im Stechen setzte sich Grace, der erst vor einem Monat die Qualifying School der European Tour durchlaufen hatte, mit einem Birdie gegen seine Kontrahenten durch. "Am Ende sagen zu können, dass ich im Stechen gegen Ernie und Retief gewonnen habe, ist wirklich verrückt. Ich kann es noch gar nicht glauben", sagte Grace. "Eine so große Veranstaltung zu gewinnen, ist wie ein wahr gewordener Traum. Das war so ziemlich das beste Turnier, das ich bislang gespielt habe."
Auf der PGA TOUR hätte sich ebenfalls der Sieger der Vorwoche beinahe erneut durchgesetzt. Johnson Wagner (USA) beendete die Humana Challenge in La Quinta, Kalifornien auf dem geteilten zweiten Rang. Der Sieg bei dem 5,6 Millionen US-Dollar dotierten Turnier ging an den US-Amerikaner Mark Wilson. Nach vier Runden auf dem Palmer Course schlugen für Wilson 264 Schläge (24 unter Par) zu Buche.



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