Kuchar gewinnt The Barclays.
Die Entscheidung fiel erst im Stechen: Matt Kuchar (USA) gewann The Barclays in Parasmus, New Jersey, gegen den Schotten Martin Laird. Der 32-jährige Kuchar durfte sich anschließend über das Preisgeld von 1,35 Millionen US-Dollar freuen und führt nach seinem Sieg beim ersten Play-off-Turnier des Jahres die Rangliste im FedExCup mit einem deutlichen Vorsprung vor Steve Stricker (USA) an, der am Sonntag auf dem geteilten dritten Platz landete.
Dass es überhaupt zum Stechen zwischen Kuchar und Laird kam, war angesichts des zwischenzeitlichen Vorsprungs des Schotten überraschend. Der 29-Jährige, der als Führender in die Finalrunde gegangen war, startete mit zwei Birdies in den Schlusstag. Anschließend folgte aber ein Doppelbogey und Laird kam aus dem Tritt. Der negative Höhepunkt folgte auf der 18: Laird vergab den Sieg mit einem Drei-Putt, es kam zum Stechen, das Kuchar Dank einer Bogey-freien Schlussrunde erreicht hatte.
Der US-Amerikaner sicherte sich den Sieg am ersten Extra-Loch mit etwas Glück, nachdem er seinen zweiten Schlag auf der 18 aus dem Rough nahe an den Stock legte. Es hätte nicht viel gefehlt, und Kuchars Annäherungsschlag wäre weit rechts über das Grün hinausgerollt. Doch das Gefälle bremste den Ball gerade noch rechtzeitig ab und schickte ihn in einem lang gezogenen Bogen Richtung Loch. Der folgende Putt zum Birdie aus rund einem Meter Entfernung war nur noch Formsache.
"Es gibt nichts, was mit einem Sieg bei einem PGA Tour Golf-Turnier vergleichbar wäre", sagte Kuchar. "Man hat das Gefühl, man sei in dieser Woche der beste Spieler auf der Welt. Es ist einfach ein tolles Gefühl, zu denken, dass 125 der besten Spieler der Welt in dieser Woche gestartet sind und ich Erster wurde."
Für Kuchar war der Sieg im Ridgewood Country Club bereits die dritte Top-Ten-Platzierung innerhalb der vergangenen drei Wochen. Aufgrund seiner überragenden Form gilt Kuchar, der Anfang Oktober im Aufgebot des amerikanischen Ryder-Cup-Teams steht, nicht nur als Favorit auf den Sieg bei der kommenden Deutsche Bank Championship, sondern auch als heißer Anwärter auf die Auszeichnung als Spieler des Jahres.
Tiger Woods, der mit einer starken 65er-Auftaktrunde am Donnerstag in das Barclays gestartet war, blieb am Ende nur der geteilte zwölfte Platz. Runden mit 73 und 72 Schlägen am Freitag und Samstag warfen den 14-fachen Major-Sieger weit zurück. Doch eine 67er-Runde am Schlusstag sorgte für ein versöhnliches Ende für Woods, der damit wie 99 weitere Spieler für das kommende Playoff-Turnier in Boston qualifiziert ist. Dort scheiden noch einmal 30 Pros aus. Die verbliebenen 70 Spieler schlagen bei der BMW Championship ab, die vom 9. bis 12. September im Cog Hill Golf & Country Club in Illinois stattfindet.




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