BPC Day 4

Bradley gewinnt BMW Championship.

Copy text: Im Duell der Major-Sieger setzt sich der PGA Champion 2011 am ersten Extra-Loch gegen Justin Rose, den U.S. Open Champion 2013, durch.

Nachdem die besten 70 Spieler der PGA TOUR im Aronimink Golf Club am Sonntag wegen starker Regenfälle die Finalrunde nicht absolvieren konnten, ging die BMW Championship mit einem Tag Verspätung spektakulär zu Ende.

 

In einer mitreißenden Finalrunde hatten Keegan Bradley und Justin Rose nach 72 Löchern einen Schlag Vorsprung auf das hochkarätige Feld. Im Stechen setzte sich Bradley (66, 64, 66, 64, 260, -20) durch und gewann erstmals seit sechs Jahren wieder auf der PGA TOUR. Rose (66, 63, 64, 67) verpasste dagegen seinen zweiten Sieg bei der renommierten BMW Championship nach 2011, erreichte aber dennoch einen Meilenstein in seiner Karriere: Der Olympiasieger von 2016 löste Dustin Johnson (USA, T24, -11) an der Spitze der Weltrangliste ab.

 

Im Verlauf eines mitreißenden Montags las sich das Leaderboard wie das „Who is who“ des Golfsports, fast zehn Spieler hatten bis weit in die Finalrunde hinein Siegchancen. Mit Birdies an den Spielbahnen 16 und 17 setzte sich Bradley leicht ab, der hinter ihm spielende Rose konnte aber an beiden Spielbahnen ebenfalls mit Birdies kontern. Als der Par-Putt des Engländers auf dem Schlussloch unglücklich auslippte, war das Playoff perfekt. Rose verzog seinen Abschlag und spielte nur Bogey, während Bradley mit einem Par nervenstark seinen vierten Titel auf der PGA TOUR unter Dach und Fach brachte. Rang drei teilten sich der BMW Champion von 2014 Billy Horschel und der „PGA TOUR Rookie of the Year 2017“ Xander Schauffele (beide USA, -19).

 

„Dieser Sieg ist unglaublich. Es war ein harter Weg zurück, ich kann es noch nicht richtig fassen“, sagte Bradley. „Die Organisatoren hatten etwas Pech mit dem Wetter. Der Platz war sehr weich, so dass die Scores recht niedrig waren. Aber alle Spieler mochten den Golfplatz, es hat sehr viel Spaß gemacht, hier zu spielen. Die Fans waren fantastisch, es war wirklich eine großartige Woche.“

 

Bei der BMW Championship bewiesen neben Rose viele weitere Ryder-Cup-Spieler Europas und der USA ihre exzellente Form vor dem in drei Wochen in Paris stattfindenden Showdown, den BMW als „Official Partner“ begleitet. So teilte sich Rory McIlroy (NIR, 5, -18) nach dem ersten Tag die Führung mit dem 14-maligen Major-Champion Tiger Woods (USA, T6, -17), der am Dienstag von US-Kapitän Jim Furyk als „Captain’s Pick“ für den Ryder Cup nominiert worden war. Tommy Fleetwood (ENG, T8, -16) und Open-Sieger Francesco Molinari (ITA, T8, -16) wussten ebenso zu überzeugen wie Webb Simpson (USA, T6, -17), Rickie Fowler (USA, T8, -16) und FedExCup-Titelverteidiger Justin Thomas (USA, T12, -15).

 

Die BMW Championship steht auch im Zeichen der Qualifikation für das Saison-Finale, die TOUR Championship, bei der nur die besten 30 Pros des FedExCup-Rankings spielberechtigt sind. Bryson DeChambeau (USA, T19, -12) war Rang eins in der Rangliste schon vor der BMW Championship nicht mehr zu nehmen. Rose, Tony Finau (USA, T8, -16), Dustin Johnson sowie Thomas komplettieren das Führungsquintett und können in Atlanta den Gesamtsieg aus eigener Kraft schaffen. Der dreimalige Major-Sieger Jordan Spieth (USA, T55, -3) hingegen rutschte auf den undankbaren 31. Platz im FedExCup-Ranking ab und wird erstmals in seiner Karriere das Saisonfinale verpassen.

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