BMW South African Open

BMW SA OPEN CHAMPIONSHIP.

Hosted by the City of Ekurhuleni.

BMW SA OPEN CHAMPIONSHIP.

Hosted by the City of Ekurhuleni.

BMW SA Open Championship.Hosted by the City of Ekurhuleni.

Jahresauftakt mit BMW Golfsport
Südafrikas ältestes Golf-Turnier – und gleichzeitig die zweitälteste Open Championship der Welt – wird seit der Saison 2015/16 offiziell unter dem Namen BMW South African Open Championship hosted by City of Ekurhuleni ausgespielt.

DAS TURNIER 2018.

Selbst Hollywood hätte das Drehbuch der diesjährigen BMW SA Open hosted by City of Ekurhuleni im ehrwürdigen Glendower Golf Club nicht schöner schreiben können. In seinem 118. Anlauf sicherte sich Chris Paisley den ersten Sieg auf der European Tour – oder anders formuliert: Die Paisleys taten dies. Denn erstmals bei einem Turnier fungierte Ehefrau Keri an der Seite ihres Mannes als Caddie. Und dies, obwohl sie laut Aussage ihres Gatten gar nicht so viel vom Golfsport weiß. „Aber dafür kennt sie mich wirklich gut“, so der 31-Jährige, dessen eigentlicher Caddie noch im Urlaub weilte.


Hollywoodreif war aber auch der Schlagabtausch, den sich Paisley und Flight-Partner Branden Grace am abschließenden Tag lieferten. Nach einer 66, einer 65 und einer 70 an den ersten drei Tagen ging Paisley mit einem Schlag Vorsprung in den Schlusstag des ältesten Golfturniers Südafrikas. Bereits nach zwei Löchern war dieses Polster jedoch aufgebraucht. Denn BMW Friend of the Brand Grace startete bärenstark und eröffnete die Schlussrunde mit einem Birdie und einem Eagle – sehr zur Freude der vielen Fans, die natürlich ihrem Landsmann die Daumen drückten.


Allzu lange aber hielt die Führung des 29-Jährigen nicht. Ein Doppelbogey an der Sechs sorgte für die Vorentscheidung zugunsten Paisleys – daran änderte auch eine starke Back Nine des Südafrikaners nichts. Denn wie schon an den Tagen zuvor fand Paisley immer besser zu seinem Rhythmus und ließ sich dabei auch vom Zwischenhoch seines Flight-Partners nicht aus der Ruhe bringen. Mit sechs Birdies, einer 66er Runde und insgesamt 21 Schlägen unter Par kehrte er gemeinsam mit seiner Ehefrau ins Clubhaus zurück, wo er den ersten European-Tour-Titel in Empfang nahm.


Hinter Branden Grace (270) landeten mit Jc Ritchie (272), Jacques Blaauw (274) und Jacques Kruyswijk (274) drei weitere Südafrikaner auf den Plätzen drei, vier und fünf. Nach Andy Sullivan (2015) und Graeme Storm (2017) ist Paisley bereits der dritte Engländer in den vergangenen vier Jahren, der das Turnier unweit von Johannesburg für sich entscheiden kann.


„Ich bin so glücklich über den Sieg und darüber, wie die Woche verlaufen ist. Ich freue mich nicht nur für Keri und mich, sondern für alle, die hinter mir stehen. Es ist unglaublich“, sagte Paisley. „Um ehrlich zu sein, hätte ich nicht gedacht, dass ich in der Lage bin, so gut zu spielen. An diesem wundervollen Ort am Ende ganz oben zu stehen, ist unglaublich.“ Fast zu schön, um wahr zu sein. Fast wie in Hollywood eben.

BMW South African Open

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