Ryder Cup 2016

RÜCKBLICK AUF 2016.

Team USA durchbricht europäische Dominanz.

RÜCKBLICK AUF 2016.

Team USA durchbricht europäische Dominanz.

Rückblick auf 2016.Team USA durchbricht europäische Dominanz.

Eine der wichtigsten Entscheidungen, auf die Golffans in aller Welt seit zwei Jahren hingefiebert hatten, ist gefallen: Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge gewinnt die USA wieder den Ryder Cup – und dies deutlich. Im Hazeltine National Golf Club (Chaska, Minnesota) setzte sich die US-Auswahl von Kapitän Davis Love III 17:11 gegen das Team Europe mit Official Partner BMW durch.

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Ryder Cup Hazeltine

DIE REVANCHE FÜR MEDINAH IST GEGLÜCKT.

Der Kurs, den der 41. Ryder Cup einschlagen würde, war schnell klar. Am Freitagvormittag gewannen die US-Amerikaner vor einem frenetischen Heimpublikum die erste Session mit 4:0 – und dies ausgerechnet im Klassischen Vierer. Diese Disziplin war in der jüngeren Vergangenheit eine Domäne der Europäer. Von diesem Moment an lag der Titelverteidiger in Rückstand und stand unter großem Druck. Dies sollte sich bis zum Endstand von 11:17 auch nicht mehr ändern.

Es war der erste Sieg der US-Amerikaner seit acht Jahren und erst der zweite Erfolg in den vergangenen acht Duellen. Für Kapitän Davis Love III war der Triumph auch eine persönliche Genugtuung. Vor vier Jahren hatte er – ohne sich etwas vorwerfen zu müssen – als Kapitän machtlos mit ansehen müssen, wie Team Europa beim „Wunder von Medinah“ am Finaltag einen 6:10-Rückstand in einen triumphalen Sieg verwandelte.

Ryder Cup Teams 2016

DIE TEAMS.

DIE TEAMS.

Ryder Cup Team Europa 2016

EUROPA.

Viel war darüber gesprochen worden, dass die Europäer mit sechs Rookies im Team zu unerfahren sein würden. Und auch wenn einige Spieler, darunter nicht nur Neulinge, die Erwartungen nicht ganz erfüllen konnten, so musste das Fazit doch lauten: Das US-Team war 2016 einfach ein bisschen besser, vor allem auf den Grüns. Das erkannte das Team von Kapitän Darren Clarke auch sportlich fair an. Zu den positiven Erkenntnissen von Hazeltine zählten die beeindruckende Art und Weise, in der Rory McIlroy die Führungsrolle annahm und umsetzte, sowie die vier Punkte von Thomas Pieters: Nie zuvor hatte ein europäischer Spieler bei seinem Debüt eine so gute Ausbeute.

Das Team Europa und die Bilanz beim Ryder Cup 2016.

  • Rory McIlroy (NIR, 3 Siege - 2 Niederlagen - 0 Unentschieden)
  • Danny Willett (ENG, 0-3-0)
  • Henrik Stenson (SWE, 2-3-0)
  • Chris Wood (ENG, 1-1-0)
  • Sergio García (ESP, 1-2-2)
  • Rafa Cabrera-Bello (ESP, 2-0-1)
  • Justin Rose (ENG, 2-3-0)
  • Andy Sullivan (ENG, 0-2-0)
  • Matthew Fitzpatrick (ENG, 0-2-0)
  • Lee Westwood (ENG, Wild Card, 0-3-0)
  • Martin Kaymer (GER, Wild Card, 1-3-0)
  • Thomas Pieters (BEL, Wild Card, 4-1-0)
Ryder Cup Team USA 2016

USA.

Nach der Niederlage in Gleneagles 2014 sollte alles anders werden bei den US-Amerikanern. Eine „Task Force“ wurde eingesetzt, die Vergabe der Wild Cards neu gestaltet und am Teamgeist gearbeitet. Dies alles trug Früchte. Das US-Team erwischte einen Traumstart und ließ sich den Vorsprung, angeführt von einem entfesselten Patrick Reed nicht mehr nehmen.

Alle zwölf Spieler konnten überzeugen und hatten ihren Anteil am deutlichen Erfolg, der den nächsten Ryder Cup in zwei Jahren in Paris, bei dem BMW Offizieller Partner ist, nun noch spannender werden lässt: Findet Europa beim Heimspiel wieder in die Erfolgspur? Oder können die USA mit dem „neuen“ Teamgeist von Hazeltine weiter auf der Erfolgswelle schwimmen?

Das US-Team und die Bilanz beim Ryder Cup 2016.

  • Dustin Johnson (2 Siege - 2 Niederlagen - 0 Unentschieden)
  • Jordan Spieth (2-2-1)
  • Phil Mickelson (2-1-1)
  • Patrick Reed (3-1-1)
  • Jimmy Walker (1-2-0)
  • Brooks Koepka (3-1-0)
  • Brandt Snedeker (3-0-0)
  • Zach Johnson (2-1-0)
  • Rickie Fowler (Wild Card, 2-1-0)
  • JB Holmes (Wild Card, 1-2-0)
  • Matt Kuchar (Wild Card, 2-2-0)
  • Ryan Moore (Wild Card, 2-1-0)
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